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Live: VfB-Frauen - TV Derendingen

2022-10-0210:45

Live: VfB-Frauen-TV Derendingen

Das Oberliga-Heimspiel der VfB-Frauen am Sonntag gegen den TV Derendingen wird live auf VfB-TV übertragen. Anpfiff der Partie in Obertürkheim ist um 15 Uhr.

Nach drei Siegen und einer Niederlage in den ersten vier Oberliga-Spielen empfangen die VfB-Frauen am Sonntag den TV Derendingen. Die Partie wird live und kostenlos auf VfB-TV übertragen – der Stream startet wenige Minuten vor Anpfiff.

Zum Livestream (Start ca. 14:50 Uhr)

Klickt euch rein oder kommt in Obertürkheim vorbei - das Team um Co-Kapitänin Nadine Gairing freut sich auf euren weiß-roten Support.

Auf geht’s Mädels, die Punkte bleiben in Stuttgart!

Arbeit, Analyse, Klarheit

2022-10-0209:56

Arbeit, Analyse, Klarheit

In Wolfsburg geht der VfB in Führung und gerät zweimal in Rückstand. Den zweiten Rückstand kurz vor Spielende und eine damit bittere Niederlage kann der VfB nicht mehr abwenden. Ein Rückblick auf die Partie.

Mit einer personellen Änderung startete der VfB in die Auswärtspartie in Wolfsburg. „Wir haben mit einer Viererkette begonnen, auch aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Borna Sosa haben wir uns dazu entschieden, mit Pascal Stenzel als rechtem Verteidiger zu agieren. Im Konterspiel standen Silas und Chris Führich eine Etage höher, um kürzere Wege zu haben. Ein paar Mal war es ordentlich, aber wir haben es nicht gut genug zu Ende gespielt“, so VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo nach der Partie, der gemeinsam mit VfB-Sportdirektor Sven Mislintat eine schlechte erste Hälfte seines Teams gesehen hat. „Wir haben es dem Gegner heute zu einfach gemacht, haben defensiv zu viel zugelassen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das wir für uns hätten entscheiden können“, fasste Sven Mislintat die Partie zusammen.

Der VfB kam nach der Pause ordentlich aus der Kabine und hatte mehrfach die Möglichkeit, den 3:2-Führungstreffer zu erzielen – zuerst scheiterte Silas an der Latte (57‘) dann Wataru Endo (63‘), der nach seinem Torversuch verletzungsbedingt vom Feld musste. Stand jetzt ist sein Einsatz gegen Union Berlin jedoch nicht gefährdet. Die erste Chance der Gastgeber folgte erst in Minute 73. „Wir müssen auf dem Platz präsenter sein und von Aktion zu Aktion blicken. Man gewinnt erst nach 90 Minuten, mir ist die erste bis zur letzten Aktion wichtig. Wir schießen ein Tor und ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie extrem wach ist. Das war nicht der Fall. Es gibt keine Ausreden, die Tore waren alle drei vermeidbar“, so Pellegrino Matarazzo weiter.

Es geht nun darum, gemeinsam das Spiel einzuordnen, die Gründe für die Niederlage herauszufiltern, zu bewerten und nach vorn zu blicken. „Wir haben eine der jüngsten Mannschaften in Europa. Auf solche Phasen müssen wir uns einstellen. Es wird immer darum gehen, solche Phasen durchzustehen, Entwicklungsschritte zu machen und klar in der Analyse zu bleiben“, so Sven Mislintat. „Arbeiten, analysieren und Klarheit in den Themen und Momenten im Spiel schaffen. Union ist ein Gegner, der knallhart zu spielen ist, aber auch wir haben unsere Möglichkeiten, um sie zu schlagen.“

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Bittere Niederlage in Wolfsburg

2022-10-0116:30

Bittere Niederlage in Wolfsburg

Trotz einer über weite Strecken guten Leistung verliert der VfB Stuttgart mit 2:3 beim VfL Wolfsburg. Das entscheidende Tor fällt in der Nachspielzeit.

Der Spielverlauf

Die Jungs aus Cannstatt starteten in Wolfsburg in den rot-schwarzen Auswärtstrikots und mit beinahe derselben Elf wie beim 1:3 gegen Eintracht Frankfurt. Lediglich Pascal Stenzel rückte ins Team und ersetzte den erkrankten Borna Sosa. Damit verbunden war jedoch eine taktische Änderung: Mit Pascal Stenzel rechts und Hiroki Ito links bot VfB-Coach Pellegrino Matarazzo eine Viererkette auf. Vor der Doppelsechs aus Wataru Endo und Atakan Karazor spielte Naouirou Ahamada im offensiven Mittelfeld.

Beide Teams suchten schnell den Weg nach vorn. Entsprechend entwickelte sich eine wilde Partie. Nach einer Viertelstunde musste der VfB die erste Drangphase überstehen. Nach Freistoß und Ecke von links parierte Florian Müller erst Yannick Gerhardts Kopfball und dann Omar Marmoushs Flachschuss jeweils stark. Auch aus kürzester Distanz von Mattias Svanberg war die Stuttgarter Nummer 1 nicht zu überwinden.

Auf der Gegenseite deutete der VfB über Fernschüsse von Wataru Endo und Naouirou Ahamada ebenfalls Gefährlichkeit an – und ging durch Serhou Guirassy eiskalt in Führung. Doch nur 73 Sekunden später versenkte Ex-VfB-Stürmer Omar Marmoush den Ball zum Ausgleich. 23 Minuten waren gespielt. Und es kam noch bitterer für den VfB, der eigentlich komplett auf Augenhöhe war. Einen Fernschuss von VfL-Kapitän Maximilian Arnold faustete sich Müller nach knapp 40 Minuten selbst ins Tor. Aber der VfB blieb im Spiel. In der Nachspielzeit köpfte Dinos Mavropanos zum leistungsgerechten 2:2 ein. Pause!

In die zweite Hälfte starteten die Gastgeber mit der Wut über den Ausgleich im Bauch sehr entschlossen. Der VfB hatte zunächst Mühe, wäre dann aber mit dem besten Angriff des gesamten Spiels beinahe wieder in Führung gegangen. Hiroki Ito, Atakan Karazor und Wataru Endo spielten aus dem Mittelfeld heraus Silas frei, der den Ball in der 57. Minute aus knapp 15 Metern mit rechts an die Latte schlenzte. Damit zog der VfB den Wölfen aber vorerst den Zahn und kam wiederum über Silas zur nächsten großen Chance. In der 62. Minute stibitzte der Kongolose von Maxence Lacroix den Ball, Atakan Karazor spitzelte ihn zu Wataru Endo weiter, doch dessen Flanke in Richtung gleich zweier freier VfB-Profis im Zentrum geriet zu lang. Bei der Aktion verletzte sich der Kapitän, Enzo Millot kam für ihn ins Spiel.

Spektakulär und auch etwas kurios wurde es nach knapp 75 Minuten. Hiroki Itos Freistoß von links drückte Dinos Mavropanos Richtung Tor, Koen Casteels klärte gerade so zur Ecke – denkste. Dass der Ball einen halben Meter über die Torlinie gesegelt war, übersah das Schiedsrichtergespann, so dass Casteels ihn schnell nach vorne spielen konnte. Jakub Kaminskis Abschluss wurde in letzter Sekunde noch zur Ecke gegrätscht.

In der Schlussphase ging es hin und her. Der VfB gewann dabei die Mehrzahl der vielen Zweikämpfe und wirkte jederzeit gefährlich, musste defensiv aber ebenfalls auf der Hut sein. Und tatsächlich: In der Nachspielzeit setzte der VfL durch Yannick Gerhardt den Lucky Punch. Der VfB verlor trotz erneut guter Auswärtsleistung und wartet weiter auf den ersten Saisonsieg.

 

Die Tore

22. Minute: Über Naouirou Ahamada und Hiroki Ito fällt der Ball über links etwas glücklich Serhou Guirassy im 16er vor die Füße. Der Mittelstürmer ist hellwach und trifft hoch ins linke Eck.

23. Minute: Ärgerlich. Der VfB ist direkt nach der Führung gegen Omar Marmoush nicht konsequent genug. Der Ägypter zieht am linken Strafraumeck nach innen – und trocken ins kurze Eck ab.

38. Minute: Maximilian Arnold zieht aus knapp 30 Metern ab, der Ball segelt halbhoch und vermeintlich harmlos Richtung Flo Müller. Dem rutscht die Kugel aber über die Fäuste. 2:1 für den VfL.

45. Minute (+1): Wataru Endos Linksschuss wird zur Ecke abgefälscht. Chris Führich spielt kurz auf Pascal Stenzel, der erst einen Gegenspieler aussteigen lässt und dann butterweich auf Dinos Mavropanos flankt. Der Grieche köpft überlegt ins lange Eck.

90. Minute (+1): Der bittere Abschluss. Die Wolfsburger kombinieren sich über rechts durch, Mattias Svanberg lupft den Ball auf Yannick Gerhardt. Und der muss ihn nur noch per Kopf über die Linie drücken.

 

Die Stimmen

VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo: "Wir sind sehr enttäuscht über die Niederlage. Insbesondere die Art und Weise, wie wir die Gegentore bekommen haben, hat mir überhaupt nicht gefallen. Ein Punktgewinn wäre heute mit Sicherheit möglich gewesen. Wir haben jetzt drei Heimspiele und damit die Möglichkeit, die Situation in eine positive Richtung zu drehen.

VfL-Trainer Niko Kovac: "Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel. Die erste Hälfte war aus meiner Sicht unsere beste Halbzeit in dieser Saison. Dieser Sieg gibt uns hoffentlich das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben."

Waldemar Anton: "Den Punkt muss man einfach mitnehmen. Wir laufen in den letzten Minuten in einen Konter rein und Wolfsburg macht das glückliche Siegtor. Aber sie gewinnen am Ende, weil sie es in der ersten Hälfte mehr wollten. Daher müssen wir uns hinterfragen. Es muss von jedem Einzelnen mehr kommen. Jetzt warten zwei sehr wichtige Heimspiele."

 

Die Besonderheit

Dan-Axel Zagadou kam als Einwechselspieler zu seinem VfB-Debüt.

 

Das nächste Spiel

Für den VfB geht es mit zwei Heimspielen weiter. Am 9. Oktober kommt der 1. FC Union Berlin in die Mercedes-Benz Arena, am 15. Oktober empfängt der VfB den VfL Bochum.

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